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	<title>Prozess des Wissensmanagements und seine Elemente - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-14T02:42:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wissensmanagement.gv.at</subtitle>
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		<id>https://www.wissensmanagement.gv.at/index.php?title=Prozess_des_Wissensmanagements_und_seine_Elemente&amp;diff=4357&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin am 9. September 2020 um 10:01 Uhr</title>
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		<updated>2020-09-09T10:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel|0}}{{Kapitel|3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne von »systemischem Wissensmanagement« erfolgt Wissensmanagement nicht am Ende einer Berufslaufbahn, sondern ist laufend in die Kernprozesse einer Organisation integriert. Es ist daher Aufgabe der Organisation, den Rahmen für aktives / laufendes Wissensmanagement zur Verfügung zu stellen, indem Führungskraft und MitarbeiterIn Wissensmanagement aktiv betreiben (Willke, 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Abbildung&lt;br /&gt;
|Nummer=7&lt;br /&gt;
|Bild=Wissensmanagement im MitarbeiterInnen-Arbeitszyklus.png&lt;br /&gt;
|Beschreibung=Wissensmanagement im MitarbeiterInnen-Arbeitszyklus&lt;br /&gt;
|Alternativtext=Abbildung 7 zeigt Wissensmanagement im MitarbeiterInnen-Arbeitszyklus vom Eintritt über den Erfahrungsaufbau bis zum Austritt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Auseinandersetzung mit der Identifikation von Wissen, gilt es zunächst – im Zuge eines [[Vorgelagerter Prozess|vorgelagerten Prozesses]] – folgende zentrale Fragestellung zu klären, welche den Rahmen für den eigentlichen Wissensmanagement-Prozess vorgibt:&lt;br /&gt;
{{Abbildung&lt;br /&gt;
|Nummer=7a&lt;br /&gt;
|Bild=Vorgelagerter Prozess.png&lt;br /&gt;
|Beschreibung=[[Vorgelagerter Prozess]]&lt;br /&gt;
|Alternativtext=Abbildung 7a beschreibt die Fragestellung des vorgelagerten Prozesses: Welches Wissen hat auch mittelfristig (3-5 Jahre) noch Bedeutung?&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem vorgelagerten Prozess bzw. der Klärung, welches Wissen in mittelfristiger Zukunft noch Bedeutung haben wird, geht es nun um die eigentliche Identifizierung dieses Wissens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess des Wissensmanagements ist ein systemischer Prozess, der von der Grundannahme ausgeht, dass Wissen entsteht, wenn Informationen – ausgehend von einer konkreten Zielsetzung bzw. Aufgabe – ausgewählt, verbunden, transformiert und vor einem spezifischen Hintergrund bewertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess folgt einem zyklischen Ablauf. Dies bedeutet, dass die einzelnen Phasen in mehreren Schleifen durchlaufen werden. Bei wiederholtem Durchlauf werden Lerneffekte generiert, wodurch sich der verbundene Aufwand sukzessive reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prozess des Wissensmanagements kann in 5 Phasen bzw. Elemente-Bündel unterteilt werden, die durch unterschiedliche Grundlagen, Handlungen und Ziele charakterisiert sind:&lt;br /&gt;
* Identifizieren / orten, heben, Verteilung planen&lt;br /&gt;
* Sammeln und Aufbereiten (gewichten, bewerten)&lt;br /&gt;
* Sichern in verschiedenen Subsystemen (organisatorisch, personell, technologisch)&lt;br /&gt;
* Übertragen und verteilen (dabei meist auch automatisch erweitern / weiter entwickeln)&lt;br /&gt;
* Nutzen des Vorhandenen Wissens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik zeigt eine schematische Darstellung des Wissensmanagement-Prozesses und betrachtet die Elemente weitgehend einzeln, wobei diese natürlich in der Praxis, im Sinne eines integrierten Wissensmanagements, auch ständig vernetzt sind und ineinander greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Abbildung&lt;br /&gt;
|Nummer=8&lt;br /&gt;
|Bild=Prozess des Wissensmanagements.png&lt;br /&gt;
|Beschreibung=Prozess des Wissensmanagements&lt;br /&gt;
|Alternativtext=Abbildung 8 zeigt den Prozess des Wissensmanagements: vom vorgelagerten Prozess bis zu den 5 Phasen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis folgen die dargestellten Elemente nicht immer der dargelegten chronologischen Reihenfolge. Auch werden sie nicht voneinander isoliert zu verwirklichen sein. Vielmehr ist es das Ziel, die einzelnen Elemente in ein sich fortlaufend entwickelndes integriertes Wissensmanagement, das den Arbeitsalltag begleitet aufzunehmen. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es möglich, in jeder Phase in den zyklischen Prozess einzusteigen. Es gilt jedoch zu beachten, dass dies einen gewissen »Reifegrad« des bestehenden Wissensmanagement-Systems erfordert. Zudem ist eine entsprechende qualitative Vorbereitung unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verantwortung für den dargestellten Prozess liegt bei der Führungskraft. Ihr obliegt&lt;br /&gt;
* das Anstoßen,&lt;br /&gt;
* das Vorantreiben sowie&lt;br /&gt;
* die Qualitätsentwicklung des Wissenssicherungsprozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch ist es für den Erfolg dieses zyklischen Prozesses unerlässlich, das gesamte Team einzubinden, da allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentliche Funktionen im Rahmen des Wissensmanagements und der Wissenssicherung zukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Prozess der Wissenssicherung|genauere Beschreibung der fünf Prozesselemente]] und wie mit ihnen umzugehen ist, wie die jeweiligen Ziele, Maßnahmen, Aufgaben der Akteurinnen verantwortlich und in welcher Weise eingebunden sind und welche Details dabei zu beachten sind, findet sich in der Toolbox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theoretischer Exkurs: Umwandlungsprozesse durch Wissensmanagement ==&lt;br /&gt;
{{:Umwandlungsprozesse durch Wissensmanagement}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leitfaden]][[Kapitel::3.2.3| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
		
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